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Niemand lebt für sich allein

Wirksam helfen

Familiengerechtes Leben

Ziele erreichen

Lebensgemeinschaften Fördern

Gutes tun

Herzlich Willkommen

Stiften heißt Lebensziele verwirklichen, Verantwortung zu übernehmen und zum Mitmachen einladen.

Die Reneé und Rudi Kress Stiftung ist eine Organisation zur Förderung gemeinnütziger Zwecke mit Sitz in Gelsenkirchen-Buer.
Ein kompetentes Team sorgt für professionelle Verwaltung und die optimale Erfüllung des Satzungsauftrages.

Unsere Projekte

Mit der Gründung der Kress-Stiftung vor 17 Jahren wollten wir u.a. bedürftigen Kindern helfen.

Erst, als vor 10 Jahren Pfarrer Klaus Venjakob vorschlug, im Rahmen der schon lange bestehenden Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen GE/WAT und Morogoro/Tansania ein Stipendien-programm für elternlose Kinder einzurichten, wurde unsere Absicht konkret. Zusammen mit Pfarrer Klaus Venjakob und Reverend Yordan Matandika aus Morogoro, der als Austausch-Pfarrer hier tätig war, haben wir in Abstimmung mit den Kooperationspartnern das Konzept des Stipendienprogrammes entwickelt. Es folgte die Vereinbarung zwischen den beiden Kirchenkreisen und der Kress-Stiftung, die am 16.11.2008 im Stephanus-Haus in Buer feierlich unterzeichnet wurde.

Inzwischen haben mehrere Schülergruppen vier Jahre lang Internatsschulen besucht und den mittleren Bildungsabschluss erreicht. Die Schüler werden vom Schulkomitee aus einem großen Bewerberkreis ausgesucht, gut vorbereitet und während der Schulzeit persönlich betreut. Auch danach gibt es begleitende Kontakte.

Durch diese Förderung erhalten elternlose Jugendliche Lebenschancen, die ihnen sonst, trotz ihrer besonderen Begabung und Lernfähigkeit, verschlossen geblieben wären. Sie werden auch befähigt, später zur notwendigen Entwicklung der Gesellschaft ihres Landes beizutragen.

Auch die gelebte Partnerschaft der Kirchenkreise GE/WAT und Morogoro hat neuen Schwung erhalten. Die Durchführung und Optimierung des Projektes als gemeinsame Aufgabe hat Verständnisprobleme aufgedeckt, die durch unterschiedliche gesellschaftliche Systeme der Standorte entstehen. Sie werden durch regelmäßige persönliche Kontakte ausgeräumt.

Nach diesen positiven Erfahrungen wird die Kress-Stiftung das Stipendienprogrammes Morogoro als eine gelungene Verwirklichung ihrer Stiftungsziele dauerhaft fördern.

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Stiften heißt:

Lebensziele verwirklichen
Verantwortung übernehmen
Zum Mitmachen einladen

Aktuelles

Jahresbericht 2021

15. Juli 2022|Kommentare deaktiviert für Jahresbericht 2021

Hier ein Überblick über die Stipendiaten, die in Morogoro von der Kress-Stiftung gefördert werden, insgesamt sind es 28 Schülerinnen und Schüler in 6 Altersgruppen:

(Die jüngste) Gruppe 8 besteht aus 3 Schülerinnern und 2 Schülern: Neema Michael, Edith Lyoba, Samwel Pius, Liso Sembo, Frank Kisitu. Sie besuchen seit Anfang 2021 Form 1 der Ebenezer Secondary School, die neu gegründete Schule der Diozese Morogoro. Eine Secondary School ist in Tansania eine Mittelschule und schließt sich an die 6jährige Grundschule an. Wenn alles glatt läuft, werden sie Ende 2024 die Schule dort beenden. Je Schüler*in und Jahr kostet der Schulbesuch 1.600.000 TSh entsprechend etwa 600 €. Dazu kommen bei Schulbeginn immer einmalige Ausgaben für Schuluniformen, Matratzen, Bücher und allerlei für ca. 300.000 TSh = 120 €.

Gruppe 7 besteht ebenfalls aus 5 Schülerinnen und Schülern: Evance Natai, Dorcas Nkwera, Loveness Palingo, Just. George, Salome Mushi. Sie sind in Form 2, vom Alter entsprechend der Klasse 8 in Deutschland und besuchen das Lutheran Junior Seminary. Das Lutheran Seminary ist eine Schule der ELCT, der Evangelical Lutheran Church in Tansania, also des Verbundes aller Evangelischen Kirchen in Tansania. Die Schüler werden seit Anfang 2020 gefördert, planmäßig wäre ein Abschluss der Schule etwa entsprechend Ende 2023 mit dem O-Level, heißt ordinary level und entspricht etwa unserer „Mittleren Reife“.

In Gruppe 6 sind 3 Schülerinnen und 1 Schüler: Rehema Kiondo, Leah Peter, Glory Mlay, Harrisoni Gombe. Sie besuchen ebenfalls das Lutheran Seminary, werden seit 2019 durch die Stiftung gefördert und werden Ende nächsten Jahres die 4. und damit letzte Klasse beenden. Die Kosten für ein Jahr auf der Schule betragen mit Unterkunft und Verpflegung knapp 2.000.000 TSh pro Schüler, was etwa 800 € entspricht. Dazu erhält jeder Schüler auch der anderen Gruppen ein Taschengeld von 300.000 TSh je Schulhalbjahr, also etwa knapp 250 € im Jahr.

Gruppe 5 besteht aus 2 Mädchen und 1 Jungen: Salome Kassim, Hezron John Mlembe, Innocent R. Mushi. Sie besuchen als dritte Gruppe das Lutheran Seminary, werden seit 2018 durch die Stiftung gefördert und werden Ende dieses Jahres das O-Level erreichen. Damit wäre ihre zugesagte Unterstützung zunächst beendet. Je nach den erreichten Abschlussnoten können sie sich aber für das A-Level, das advanced level, entsprechend etwa unserer Oberstufe qualifizieren. Wenn die Noten – meist erst nach einigen, meist 4-5 Monaten – vorliegen, werden die betreuenden Personen in Morogoro, das sind Lunyamadzu Gillah und Maimu Daffa, überlegen und vorschlagen, ob, wie und für wen eine weitere Förderung wünschenswert und sinnvoll wäre. Zwischen der Beendigung des O-Levels meist im November und Beginn des A-Levels im Juli liegt über ein halbes Jahr, das etwas wie eine verlorene Zeit wirkt und das Risiko birgt, den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern zu verlieren. Daher gibt es immer wieder die Überlegung, vocational training-Einheiten in dieser Zwischenzeit zu ermöglichen, also kleinere praktische Kurse wie Computerhandling, Textverarbeitung, …

Gruppe 4 hat diesen Schritt zur Oberstufe schon vollzogen. Die Schülerinnen und Schüler hatten Anfang 2016 gemeinsam auf der Charlotte Secondary School begonnen, einer von katholischen Ordensschwestern geführten Schule. Wie Ihr vielleicht gemerkt habt, lag zwischen […]

Morogoro Refferal Hospital & Charlotte Secondary School

7. Juli 2017|0 Comments

Heute geht es entspannt los. Wann genau das Treffen am Church-Office ist, war gestern Abend etwas unklar, wohl gegen 8.30 Uhr, wir sind um 8.45 Uhr die ersten, die letzten kommen doch erst um halb 10.
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Partnerschaft mit Morogoro

7. Juli 2017|0 Comments

Seit 34 Jahren sind die Kirchenkreise Morogoro in Tansania und Gelsenkirchen und Wattenscheid in Freundschaft miteinander verbunden.
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